1.12.2004

JobTOOLS — Noch mehr über JobTools

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Noch mehr über JobTOOLS

Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI

Die aus dem Europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben.

Im Zentrum der Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI stehen vier  Projekte, die exemplarisch für italienische, kroatische und türkische - vor allem jugendliche - Menschen im bundesdeutschen Südwesten Übergangsberatung und -begleitung durchführenden. Ziel dieses Angebots ist die nachhaltige Verbesserung der beruflichen Integration und Beschäftigungsfähigkeit. Zu den strategischen Partnern von KoLIBRI zählen die Landeshauptstadt Stuttgart, Agenturen für Arbeit, IHK Region Stuttgart sowie die Universität Tübingen.

Ausgangshypothese ist, dass die gezielte Wahrnehmung und Berücksichtigung der Herkunftskultur einen privilegierten Ressourcenansatz darstellt. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass muttersprachliche Lehrerinnen und Lehrer als Kulturmittler, ExpertInnen, Ombudsmenschen und sachkundige und verlässliche ÜbergangsbegleiterInnen zu
einem Prozess einladen, der Perspektivenwechsel zulässt und sich am Ziel einer kultursensiblen, kreativen und passgenauen Beratung und Begleitung von MigrantInnen durch MigrantInnen orientiert.

Fragestellungen

Bei der Entwicklung diesesBeratungskonzepts hatten wir verschiedene Problemstellungen im Blick:

  • Wie kann dem Bedarf an zielgruppengerechter nachhaltiger Beratung und Begleitung im Übergang Schule — Beruf ein glaubwürdiges, kompetentes und machbares Angebot gegenübergestellt werden?
  • Kann die Beratungsarbeit rechtzeitig, also frühzeitig ansetzen?
  • Wie muss das Setting für eine ressourcenorientierte, kultursensible und interkulturell kompetente Ansprache und Beratung aussehen?
  • Wie kann eine Begleitung nachhaltig werden?

Es war und ist unsere Aufgabe, in den Projekten des italienischen Berufsbildungswerk ENAIP, der Union türkischer Akademiker, der Kroatischen Kulturgemeinschaft und dem Verein türkischer Elternbeiräte in Reutlingen gemeinsam mit ihren muttersprachlichen Lehrerinnen und Lehrern und ihren sonstigen Beraterinnen und Beratern mit und ohne Migrationshintergrund, systemische Sichtweisen und Handlungsstrategien zu entwickeln, welche die verschiedenen
Akteure berücksichtigen.

Was haben wir erprobt?

Als Migrantenselbstorganisationen haben wir in enger Kooperation mit den jeweiligen Generalkonsulaten der italienischen, kroatischen und türkischen Republik weit über zweitausend junge Menschen mit Migrationshintergrund und oftmals auch ihrer Familien angesprochen, informiert, beraten und in Übergangsprozessen begleitet. Die rund 50 ÜbergangsberaterInnen konnten hierbei als mit der Herkunftskultur vertraute und kompetente Partner oftmals den Vertrauensvorschuss, den sie im sozialen Umfeld genießen, ausbauen, ihre Beratungskompetenzen wahrnehmen und vertiefen, an Community-Ressourcen anknüpfen und sich in kollegialer Weise fortbilden und gegenseitig unterstützen.

Wir haben projektseitig zu einer Professionalisierung der Beraterinnen und Berater durch Workshops, Informationsveranstaltungen, Weiterbildungswochenenden, kollegialen Supervisionsgruppen, Live-Beratung mit kollegialer Supervision beigetragen. Ein deutlicher Schwerpunkt dabei das Kennenlernen, Erproben und Weiterentwickeln spezifischer Beratungsmethoden. Aus dem Bedürfnis nach handhabbaren Werkzeugen und der Notwendigkeit, neue Wege auch methodisch zu beschreiten, entstanden im gemeinsamen Prozess der Beratungsarbeit mit den ÜbergangsberaterInnen unsere JobTOOLS.

In der ersten Ausbaustufe liegen zurzeit gut 150 Karten vor. Die Entscheidung kam früh: für ein Produkt, aber ein Produkt in Entwicklung, ein work in progress, eine offene Lösung, die genutzt, ergänzt, verändert, umorganisiert, priorisiert und auch mal „abgelegt” werden kann - also wie im „richtigen Leben”. Wir haben uns - nach einiger Erprobung in der Praxis - bewusst für eine zwar ansprechende, aber keineswegs jugendmodische graphische Lösung entschlossen: Etwas, was man als Beraterin oder Berater auch wirklich ergänzen, modifizieren kann, wo die eigene Handschrift eben gefragt ist.

Dreifache Idee

Die Idee der JobTOOLS ist eine dreifache:

  • Erstens: Die JobTOOLS sind ein Set von Beratungsmethoden und -tools für die Beratenden, das nach eigenen Bedürfnissen organisiert werden kann. Hier kam es uns darauf an, die Handhabbarkeit zu gewährleisten und Anregungen für die Weiterentwicklung zu geben.
  • Zweitens: Die Beratungskarte in der Hand der oder des Jugendlichen selbst ist ein emanzipatorischer Akt. Ich selbst nehme meinen Bildungs-, Berufsfindungs- und -entscheidungsprozess in die Hand, nutze entsprechende Instrumente und Methoden nach meinen Bedürfnissen, meiner Situation, meinen Vorlieben. Entsprechend finde ich hier Methodenkarten, Beispielkarten und Ergebniskarten vor.
  • Und Drittens: Meine JobTOOLS enthalten auch meine Ergebnisse, meine Skizzen, meine Schaubilder. Hier finden Sie ein Portfolio und dort kann und soll die beratende Person eigene Schätze sammeln.

Die Produktbezeichnung JobTOOLS unterstreicht die beiden ersten Aspekte. Daneben haben wir eine Zeitlang intern auch die Arbeitsbezeichnung „Schatzkästlein” genutzt. Das machte deutlich, worum es hier auch noch geht.

Im Prozess werden Schätze gehoben, Ressourcen wahrgenommen und Kompetenzen entdeckt.

Einladung zu einer Entdeckungsreise

Einen Job finden, der Spaß macht. Geht das überhaupt? Wie geht das? Die JobTOOLS laden ein zu einer Entdeckungsreise.

Die JobTOOLS sind eine Einladung an junge Menschen, diese Fragen lebendig werden zu lassen: Visionen zulassen, Werte entdecken, Ziele vereinbaren, verschiedene Lebenssituationen beobachten. Zeigen, wer man ist.

Die JobTOOLS fordern auf, den eigenen Ideen zu vertrauen, auf seine Fähigkeiten zu bauen, eigene Ideen zu entwickeln, zu entscheiden und sich — wo hilfreich — Unterstützung zu holen.

Und die JobTOOLS sind eine Einladung zur Reisebegleitung. Wer lässt sich mit den jungen Menschen auf diese Entdeckungsreise ein? Wer kann dein Berater oder deine Beraterin sein? Ein Lehrer, eine Berufsberaterin, eine Sozialpädagogin, ein Unternehmer, eine Bekannte der Familie, ein Mensch, dem der junge Mensch vertraut? Vielleicht haben diese Beraterin oder dieser Berater einen ähnlichen kulturellen Hintergrund?

MigrantInnen beraten MigrantInnen

Wenn sich junge Menschen und Begleiterinnen und Begleiter ihres Vertrauens auf einen Beratungs- und Begleitungsprozess einlassen, dann auf gleicher Augenhöhe, face-to-face! Vielleicht haben Beraterin oder Berater mehr Erfahrung, kennen besser die Methoden. Aber der junge Mensch ist die Expertin oder der Experte für sich selbst, für seine Ziele und Wünsche und für das, was er sich zutrauen und zumuten möchte.

Grün • Blau • Orange • Gelb

Auch Schätze wollen möglicherweise organisiert und strukturiert sein. Zu der Box gibt es neben den Cards auch ein Register. So stellt sich der Prozess in unseren JobTOOLS dar. Hinter jeder der folgenden Registerfragen versammelt sich ein Set von Methoden, Aufgaben, Ansätzen, Anregungen.

  • Grün: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Das sind die Ausgangsfragen.
  • Blau: Worauf kann ich bauen? Was zeichnet mich aus?
  • Orange: Wie komme ich zum Ziel? Wie mache ich das?
  • Gelb: Im Portfolio werden die Ergebniskarten gesammelt.

Hier ist auch Platz für sonstige wichtige Fundstücke und/oder Dokumente.

Grün • Blau • Orange: das kann eine Abfolge sein, muss aber nicht. Wir haben uns bewusst für keine lineare Anordnung entschieden. Blau und Gelb sind im Zentrum: die Person, ihre Ressourcen, ihr Reichtum. Rücksprünge zwischen den verschiedenen Registerkategorien sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht: Der biografische Prozess im Übergang ist nicht linear, sondern erwartet und erlaubt Sprünge vor und zurück.

Das gilt dann auch für die anderen beiden Registerkategorien: EnergyCards erlauben das Luftholen, Energietanken, Kreatives außer der Reihe. Körpermethoden tauchen hier auf, Atemübungen und Einladungen zum Blickwechsel.

In die Registerabteilung Hits können die Favoriten, die Lieblingskarten eingestellt werden. Was mir besonders gefällt? Was ich demnächst mal machen oder noch mal machen möchte?

Die Register sind mehrsprachig. Neben Italienisch, Türkisch, Kroatisch und Deutsch wurde auch das Englische aufgenommen. In der ersten Ausbaustufe wollen wir einige - aber nicht alle - Cards in mehreren Sprachen anbieten. Erprobungen mit italienischen und französischen Karten haben wir bereits mit unseren transnationalen Partnern und auch in der Beratungsarbeit durchgeführt.

Mitwirkende

In diese JobTOOLS ist die Arbeit von vielen Akteuren eingeflossen. Neben Autorin und Autoren, die hier ihre langjährigen Erfahrungen haben einfließen lassen, und den Beraterinnen und Beratern, die in der Praxis die Methoden erprobt und die Tools evaluiert haben, sind weitere Partner zu benennen, die zur Entwicklung von JobTOOLS beigetragen haben. Das sind AutorInnen und AnwenderInnen der „Kompetenzbilanz für MigrantInnen” von Deutschen Jugendinstitut München, KollegInnen der Entwicklungspartnerschaft FLUEQUAL in Augsburg sowie - im Rahmen unserer transnationalen Zusammenarbeit PETRARCA - unsere französischen KollegInnen, die seit Jahren mit festen rechtlichem Rahmen Übergangsberatung in Form von „Bilan de compétence” machen und sich auf einen spannenden interkulturellen Entdeckungsund Entwicklungsprozess eingelassen haben. Besonders erwähnt seien Monika Jaeckel, Martina Früchtl und die Kollegen von CAFOC und vom CIBC 67 Salvatore Russo und Jochen Reitnauer.

Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Der Dank gilt ebenso der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die mit ihrer Förderung den Entwicklungs- und Erprobungsprozess von JobTOOLS ermöglicht haben.

Kultursensibel

Es spricht sich immer mehr herum: Kulturelle Vielfalt ist angesagt. Die Wertschätzung des Anderen, des Fremden, des Neuen ist selbstverständliche Voraussetzung für einen zivilen Umgang miteinander. Und sie entscheidet über Zukunftsfähigkeit. Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft können es sich immer weniger „leisten”, Bildungskarrieren und Berufsbiografien ins Leere laufen zu lassen. Und für uns selbst können wir das noch weniger zulassen!

Mit kultursensibel meinen wir: aufmerksam, geduldig, hinhörend, neugierig auf die kulturellen Zwischentöne. Und kultursensibel bedeutet eine offene, kreativ-entdeckende Hinwendung zur kulturellen Vielfalt.

Die JobTOOLS versammeln also auch Cards, Ansätze, Methoden, die gezielt interkulturelle Sicht- und Handlungsweisen reflektieren und verstärken. Einige Cards leiten dazu an, gezielt die internationalen und interkulturellen Kompetenzen der jungen Leute zu entdecken, aufzudecken und natürlich auch die Ergebnisse und Erfahrungen informellen Lernens zu dokumentieren.

Oder es sind Methoden, die dazu einladen, aus der - im Sommer nicht ganz unüblichen - Reise ins Herkunftsland eine Erkundungs- und Entdeckungsreise zu machen, die neue Begegnungen, Spurensuche und Recherche vor Ort angeleitet zulässt und dem Berufsfindungsprozess, aber auch dem Blick der jungen Menschen auf sich selbst, ganz neue Quellen und nregungen erschließt. Gerade junge Menschen mit ungewöhnliche Ideen, die anecken, nicht einfach funktionieren, und auch solche, die unangepasst und vielleicht unbequem sind, werden gebraucht. Mit JobTOOLS stellen sich für die jungen Menschen Fragen wie folgende:

  • Wie kannst ich meine besonderen - internationalen und/oder interkulturellen Kompetenzen entfalten?
  • Wie kommt es dazu, dass ich sie überhaupt erkenne?
  • Was ist nötig, um meine besonderen Kompetenzen so auszubauen, dass ich sie als Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt nutzen kann?

In der berufsorientierenden Arbeit braucht es neue Wege und neue Akteure: Schlüsselpersonen, Mentorinnen und Mentoren aus der Community und von Migrantenselbstorganisationen. Wir laden dich und deine Beraterin oder deinen Berater — mit und ohne Migrationshintergrund — ein, neue Wege zu gehen. Die JobTOOLS laden dazu ein, verborgene Schätze zu heben, mit Freundinnen und Freunden, den Eltern, in der Community und vielleicht auch mit einem künftigen Arbeitgeber in ein neues Gespräch einzutreten.

Kreativ

Kreative Lösungen sind gefragt, wenn wir Zukunft gestalten. Neue Ideen sind nicht einfach da, sondern alle suchen Menschen mit kreativen Ideen: Unternehmen, Behörden, Verbände, Politik und Kultur. Kreativität hat immer Saison.

Wenn es um die eigene berufliche Zukunft geht, ist Kreativität erst recht gefragt: Die Bereitschaft nachzudenken, neue Ideen zu entwickeln, etwas Verrücktes auszuprobieren, Neues zu erfinden. Die Welt wird anspruchsvoller, ungewisser, aber auch aufregender. Unsere Perspektiven sind kurzfristiger, denn Schule und Ausbildung verändern sich: Mehr Bildung und Lernen ist angesagt. Ein Leben lang. Unternehmungslust ist gefragt, Unternehmergeist kann daraus werden. Bildung und Arbeit werden neu buchstabiert.

Es gelten Freiheit und die Verantwortung, unser eigenes tätiges Leben zu entwerfen und zu gestalten. Die JobTOOLS laden ein zu kreativem Gebrauch. Wenn etwas nicht gefällt, kann und soll es verändert werden. Als Nutzerin oder Nutzer finden Sie heraus, wie es für Sie richtig ist. Es gibt nicht einen Weg - es gibt mindestens 1000. Jeder Umweg bringt Neues mit. Erlauben Sie sich Umwege! Halten Sie die Augen offen!

Die EnergyCards können Ihnen in der Beratungsarbeit und Selbsterprobung Anregungen geben, die CreativeCards warten auf Ihre Einfälle und Ideen. Die JobTOOLS freuen sich über einen offenen, kreativen und spaßvollen Umgang mit JobTOOLS.

Pass(t)genau

Passgenauigkeit ist die Basis für eien erfolgreiche Beratung und Vermittlung. Diese Forderung hat einen hohen Stellenwert und wurde in die Konzeption der Beratungsarbeit und wie auch von JobTOOLS als Instrument implementiert. Wenn ich etwas mache, möchte ich dass es zu mir passt. Meine Ausbildung, Weiterbildung, berufliche Tätigkeit oder mein Job — das soll genau meine Ziele und Wertvorstellungen treffen. Meine Interessen, Fähigkeiten, Talente und Eigenschaften sollten mit dem Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes in hohem Maße übereinstimmen. Das nennt man dann Passung.

Wenn dir jemand ein Angebot macht, das „passt”, dann wachsen dir Flügel: Du bist motiviert und voller Energie. Und der Erfolg wird immer wahrscheinlicher. Beschäftigungsfähigkeit für Menschen mit Migrationshintergrund, stellt eine wertvolle Ressource für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft dar und ist ein wichtiges Element für unsere Zukunftsfähigkeit.

Immer weniger gibt es feste und unveränderliche Berufe und Arbeitsplätze. Immer schneller verändern sich die Anforderungen, die auf uns in der Berufs- und Arbeitswelt zukommen. Und wir werden, um mithalten zu können, immer wieder lernen und nachlernen müssen und dürfen.

Das ist eine Herausforderung und nicht bequem, aber vielleicht eine Chance. Wir sind nicht mehr ein für alle mal festgelegt. Wir können Fehler oder Umwege in unserer beruflichen Karriere korrigieren.

Wie können uns in verschiedenen Lebensphasen oder bei wichtigen Ereignissen auch beruflich neu orientieren. Die JobTOOLS wollen den Benutzer oder die Benutzerin darin unterstützen, selbst für sich zu entdecken, was passt. Und die JobTOOLS fordern dazu auf, Ziele, Interessen, Fähigkeiten, Talente und Eigenschaften herauszufinden und damit selbst Verantwortung für eine gute „Passung” zu übernehmen. Wir glauben, das passt genau. Wir wünschen viel Erfolg!

Ihr JobTOOLS-Team

Wir freuen uns über Ihre Fragen, Rückmeldungen und Anregungen zu JobTOOLS:

Ansprechpartner:

Herr Norbert Kreuzkamp
Berufsbildungswerk ENAIP e. V.
Mörikestraße 5
70178 Stuttgart
Telefon: +49 711 60174620
Fax: +49 711 60174660
E-Mail kreuzkamp@enaip.de
www.enaip.de

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JobTOOLS — MigrantInnen beraten MigrantInnen: kultursensibel • kreativ • passgenau
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